Band 1
Brady weiß genau:
Wut ist wie ein Vulkan
Eine Geschichte darüber, was passiert, wenn man Gefühle zu lange festhält, und was hilft, bevor der Deckel davonfliegt.
Bilder- und Vorlesereihe
Manchmal werden Gefühle im Bauch
größer als der Raum im Kinderkörper.
Große Gefühle. Kleine Körper.
Geschichten, nach denen Kinder anfangen zu erzählen.
Ein Versprechen: Kinder ernst nehmen.
Von Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen und Kindern gemeinsam gelesen.
„Beim Vorlesen hat mein Sohn richtig die Luft angehalten und gerufen:
‚Das muss ich auch immer machen, wenn ich wütend bin!‘
Ein Buch, das Wut endlich als körperliches Erleben beschreibt.
Leseempfehlung für alle Kinder, die Wut kennen und alle, die ihr Kind durch diese Wut begleiten wollen.“
Die Brady-Reihe
Brady erzählt Geschichten über Gefühle.
Manchmal weiß er sehr viel. Manchmal fühlt er sehr viel. Und manchmal sieht er dabei Dinge, die anderen verborgen bleiben.
Diese Bücher erzählen von großen Gedanken und leisen Gefühlen. Von Zugehörigkeit. Von Mut. Von eigenen Wegen.
Geschichten zum Vorlesen und zum Wiederlesen.
Wer ist Brady?
Brady ist ein Kind, das genau hinsieht.
Manchmal wird es heiß im Bauch. Manchmal werden Gefühle so groß, dass der Körper nicht mehr weiß, wohin mit ihnen. Brady versucht herauszufinden, was in solchen Momenten passiert.
Er beobachtet Gefühle wie Systeme.
Er sucht nach dem Muster hinter dem Chaos.
Und manchmal findet
er eine Antwort,
die einfacher ist, als er erwartet hat.
Viele Kinder erkennen sich in Brady wieder
und beginnen plötzlich, von sich selbst zu erzählen.
Für wen die Bücher sind
Für Kinder, deren Gefühle manchmal sehr stark sind und die noch nicht wissen, wohin damit.
Für Familien, bei denen beim Vorlesen unerwartet Gespräche beginnen, lange bevor jemand fragt.
Für Kinder, die beim Vorlesen plötzlich
über sich selbst erzählen.
Für Kinder, die manchmal das Gefühl haben,
nicht ganz
dazuzugehören.
Für Eltern, die spüren, dass ihr Kind mehr fühlt,
als es in Worte fassen kann,
und die einen Einstieg suchen, ohne erklären zu müssen.
Ein stilles, unglaublich ehrliches Buch,
das Wut nicht erklärt, sondern endlich fühlbar macht.
Der Vater bleibt.
Er bewertet nicht.
Er korrigiert nicht.
Er setzt sich einfach dazu.
In die Trümmer.
Ein stilles, unglaublich ehrliches Buch, das Wut nicht erklärt, sondern endlich fühlbar macht.
Es beginnt so unscheinbar. Ein Moment, den man im Alltag wahrscheinlich übersehen würde. Und genau darin liegt die besondere Stärke dieses Buches. Es schaut hin. Ganz genau. Wir haben Brady nicht einfach begleitet, wir haben ihn beobachtet.
Seine Ordnung, seine Systeme, dieses Bedürfnis, dass alles seinen Platz hat. Das wirkt auf den ersten Blick fast sachlich. Und doch steckt darin so viel Gefühl und so viel Sicherheit. Gerade diese Ordnung war für mein Kind sofort spürbar und wichtig.
Und dann reicht ein einziges Geräusch. Dieses leise Klick-Klack-Klock und plötzlich kippt etwas. Nicht nur der Turm, sondern das Gleichgewicht.
Was mich tief berührt hat, ist die Art, wie Wut hier nicht erklärt wird. Sie wird spürbar. Als Hitze, die sich langsam ausbreitet. Als Druck, der wächst. Als dieses Kribbeln, das man nicht aufhalten kann, egal wie sehr man sich zusammenreißt.
Ich habe beim Lesen nicht nur ein Kind gesehen. Ich habe mich selbst erkannt.
Dieses Funktionieren wollen, dieses Bloß nichts rauslassen, bis es irgendwann nicht mehr geht. Und genau dann kommt dieser Moment, den das Buch so ehrlich zeigt. Der Ausbruch ist kein Fehler. Er ist die Folge.
Und dann passiert etwas, das für mich alles verändert hat. Der Vater bleibt. Er bewertet nicht. Er korrigiert nicht. Er setzt sich einfach dazu. In die Trümmer.
Und plötzlich wird aus diesem überwältigenden Gefühl etwas, das gehalten werden kann.
Auch der kleine grüne Dino ist für mich mehr als nur eine Figur. Er ist ein stiller Begleiter durch diese Gefühlswelt. Einer, der nichts erklärt und trotzdem alles versteht.
Die Illustrationen tragen das Ganze auf eine besondere Weise. Weich, warm und vorsichtig, fast so, als würden sie wissen, wie empfindlich diese Gefühle sind.
Für mich ist dieses Buch viel mehr als ein Vorlesebuch. Gerade die Szene mit dem Vater hat meinen Sohn noch lange beschäftigt und er hat sie mir später noch einmal ganz gezielt gezeigt. Es war für ihn der Moment, der am stärksten hängen geblieben ist.
Für uns beide ist genau dieses Bild von „jemand bleibt einfach da“ das, was am meisten nachwirkt. Es ist ein gemeinsames Verstehen. Ein Erinnern daran, wie sich Wut anfühlt - und wie wichtig es ist, dass jemand bleibt, wenn sie kommt.
Die Reihe „Brady weiß genau"
Brady weiß genau:
Gefühle sind manchmal größer als der Raum im Körper.
Bilderbücher über Gefühle für Kinder ab 5 Jahren.
Geschichten zum Vorlesen, Staunen und Weiterreden.
Band 1
Eine Geschichte darüber, was passiert, wenn man Gefühle zu lange festhält, und was hilft, bevor der Deckel davonfliegt.
Band 2
Eine Geschichte darüber, dass echter Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern der erste Schritt trotzdem.
Band 3
Eine Geschichte über das Anderssein, ein System, in das man nicht zu passen scheint, und den eigenen Platz.
Wenn Sie wissen möchten, worum es in den Büchern genau geht und für wen sie sich eignen:
Alle Bücher der Reihe entdecken →Stimmen
Das Buch beschreibt 1 zu 1 einen Wutausbruch, den man als Mutter schon erlebt hat. Statt Ärger bekommt er Verständnis und Liebe.
Meine Tochter hat mich gefragt, ob ihr Teddy genauso fühlt.‘ Ein wunderschöner Schluss, der zeigt, dass man mit Wut nicht alleine ist.
Ein absolutes Herzensbuch für die Autonomiephase. Ein gutes Buch, das Wut nicht ‚wegmacht‘, sondern kindgerecht erklärt.
Plötzlich wird verständlich, was im Kind passiert. Ein starkes inneres Bild für ein oft schwer greifbares Gefühl.
Wie Brady entstanden ist
Kinder fühlen viel. Oft mehr, als sie erklären können. Und viele versuchen, stark zu sein. Oder ruhig. Oder einfach zu funktionieren.
Doch Gefühle funktionieren nicht wie ein Schalter.
Brady beobachtet Gefühle als körperliche Realität: als Naturkraft, als Alarm im Bauch oder statisches Bauwerk.
Ein Kind schlägt das Buch auf.
Es hört zu.
Dann sagt es plötzlich:
„Genau so fühlt sich das bei mir auch an.“
Das ist der Grund, warum es Brady gibt.
Über den Autor
Oliver Jaufmann ist Vater und lebt mit seiner Familie in Vietnam. Die Brady-Reihe entstand aus einer einfachen Beobachtung: Kinder fühlen oft mehr, als sie in Worte fassen können, und viele versuchen, stark zu sein, statt zu zeigen, was in ihnen vorgeht. Er suchte nach Geschichten, die erklären, wie es sich wirklich anfühlt. Von innen. Als Körpergefühl, nicht als Lektion. Als er keine fand, schrieb er sie selbst.
Vielleicht kennst du auch ein Kind,
das manchmal ganz genau wissen will,
warum
sich Gefühle so anfühlen.
Kinderbuch über starke Gefühle und den eigenen sicheren Hafen.
Warum Brady?
Kinder denken präziser, als wir oft glauben.
Sie fühlen differenzierter, als wir
vermuten.
Und sie merken sofort, wenn eine Geschichte sie nicht ernst nimmt.
Keine vereinfachten Botschaften. Kein pädagogisches Nachwort. Nur Geschichten, die beim Wiederlesen neue Schichten zeigen. Für Kinder und für die Erwachsenen, die mit ihnen lesen.
Brady-Bücher erklären Gefühle nicht.
Sie machen sie erkennbar.
Was beim Vorlesen passiert
Beim Vorlesen passiert oft etwas Unerwartetes.
Kinder hören auf zuzuhören
und
beginnen zu erzählen.
Genau so fühlt sich das an.
Wenn Brady seine Wut wie einen Vulkan beschreibt, sagen viele Kinder plötzlich: Das kenne ich. Das ist in meinem Bauch. Der Moment, wo eine Geschichte aufhört, Fiktion zu sein.
Kinder beginnen zu erzählen.
Wenn Bradys Beine einfrieren, obwohl er sich doch vor gar nichts fürchtet, erkennen viele Kinder dieses Gefühl sofort. Und fangen an, von ihrem eigenen Alarm zu erzählen. Lange bevor jemand fragt.
Das Gespräch entsteht von selbst.
Manchmal braucht es nur eine Geschichte, in der jemand anders ist und trotzdem dazugehört. Plötzlich entstehen Gespräche, die vorher keinen Anfang hatten und keinen Erwachsenen brauchten, der sie startet.
Manchmal reicht eine Geschichte, damit ein Kind sagt:
So fühlt sich das bei mir auch an.
Für Eltern
Brady-Bücher sind keine Ratgeber. Es geht nie um Lektionen. Sie beobachten nur, dass Dinge im Körper passieren, auch wenn man sie tief vergräbt.
Im Alltag passiert beim Vorlesen oft etwas Merkwürdiges. Der Raum wird leise.
Plötzlich wird
sichtbar, was vorher unsichtbar war, und am Ende sagt ein Kind:
„Bei mir läuft der
Stromkreis
auch manchmal heiß.“
Die Bücher sind auf mehrfaches Vorlesen ausgelegt.
Beim zweiten Durchgang fallen oft Dinge
auf, die vorher im Überdruck untergegangen sind.
Eine Vorlesegeschichte über Emotionen für Kinder ab 5 Jahren. 36 Seiten für den Abend.
Die Bände 1 bis 3 eignen sich ab 5 Jahren zum gemeinsamen Vorlesen. Alle Bücher funktionieren auch für ältere Kinder bis 9 Jahren. Die Geschichten haben Tiefe, die man erst mit etwas mehr Erfahrung ganz versteht.
Nein. Die Bücher sind so geschrieben, dass sie ohne Vorbereitung funktionieren. Kein Vorwort, kein Elternratgeber. Einfach vorlesen, was dann entsteht, gehört dem Gespräch.
Band 1 und 2 sind als Hardcover (22,99 €) direkt im Autorenwelt-Shop und im
lokalen
Buchhandel erhältlich.
Alle Bände gibt es als Taschenbuch (12,99 €) bei Amazon.
„Wow, das Buch gebe ich meiner Nachbarin!
In dem Buch sind Passagen, die ich bei unserem Nachbarjungen
sofort wiedergefunden habe. Ich halte den Dino als besten Freund für besonders wichtig!“
- Kiks, Großmutter
Für Kita, Schule & Bibliothek
In Gruppen passiert beim gemeinsamen Vorlesen oft das Gleiche:
Kinder sitzen beisammen. Auf einer Seite bemerkt Brady Hitze im Bauch. Plötzlich unterbricht ein Kind die
Stille.
Es fängt an, von seinem eigenen Alarm und Druck zu erzählen.
Keine Methodik. Keine Anleitung.
Nur ein Moment des Erkennens.
Bilderbücher über aufkommende Gefühle und Zugehörigkeit - als Impuls für den Stuhlkreis.
Zusammen sitzen und Raum geben. Die Geschichten arbeiten mit körperlichen Signalen - mit wackeligen Knien und kochendem Wasser im Topf. Keine Erklärungen. Man sieht das Kochen oft erst, wenn es laut wird. Aber die Hitze begann früher.
Wenn das System kippt, funktioniert Logik im Raum nicht mehr. Plötzlich finden Kinder, die sonst in der Menge schweigen, ihre eigenen Bilder für das Rauschen in ihrem Kopf und ihre festen Betonbeine.
Kinder blättern immer wieder zurück. Sie entdecken Schichten. Schicht für Schicht. Auf einmal geht es nicht mehr um das Bilderbuch in ihren Händen, sondern um ihren eigenen sicheren Hafen.
Band 1 und 2 sind mit eigenen Quizzen bei Antolin verfügbar - für die Leseförderung in der Grundschule und zu Hause. Kinder können nach dem Vorlesen spielerisch ihr Textverständnis prüfen.
Quiz Band 1 → Quiz Band 2 →Für pädagogische Fachkräfte gibt es außerdem eine kompakte Übersicht zur Brady-Reihe mit Gesprächsimpulsen für Kita und Grundschule (PDF).
Ein Bilderbuch über Gefühle für Kinder kann genau solche Momente auslösen.
Im Alltag passiert oft etwas vollkommen Unerwartetes. Man sitzt mit einem Bilderbuch über Wut bei Kindern, Angst und Mut oder Anderssein und Zugehörigkeit zusammen und liest. Brady beschreibt den Druck im System, die verschlossene Tür und das Pochen im Körper.
Logik funktioniert in diesem Moment nicht mehr. Das Buch zieht keine psychologische Bilanz und gibt keine Anweisungen aus. Es geht hier nie um gute Ratschläge.
Kinder hören zu und gehen langsam offline. Der Radar im Zimmer beruhigt sich. Jemand übersetzt den inneren Maschinenraum auf Papier, damit der Sturm dort eine Form annehmen kann.
Wenn ein Kind am Rand steht oder sich anders fühlt, helfen keine 5-Punkte-Pläne. Warum Zugehörigkeit für Kinder mit Sicherheit beginnt und Beobachten eine eigene Sprache ist.
Wenn Kinder vor Angst erstarren, verpufft Logik oft. Warum Angst bei Kindern wie ein innerer Fehlalarm funktioniert - und wie ruhige Präsenz Sicherheit schafft.
Warum kindliche Wut ein körperlicher Ausnahmezustand ist und warum klassische Erklärungsversuche genau dann oft scheitern.
Was passiert, wenn wir Wut ohne Zeigefinger vorlesen. Erkenntnisse aus unserer ersten Leserunde über emotionale Co-Regulation.